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Jeder Job zählt! Klarheit und Perspektiven für Europa
Protesttag des Europa-BR am 4.12.2007 in RotterdamAn diesem Tag haben sich fast 700 Arbeitnehmervertreter aus ganz Europa auf einer Protestveranstaltung in Rotterdam eingefunden, um gegen den, im August angekündigten Abbau von 12.000 Arbeitsplätzen in Europa zu protestieren. Aus Österreich nahmen alle sieben aktiven Betriebsräte teil. Nach einem, am frühen Morgen gestarteten Flug und einer Bahnfahrt trafen wir in Rotterdam ein. Die Reise wurde von unserer Gewerkschaft GPA-djp kräftig finanziell sowie mit Ausrüstung und Bekleidung unterstützt. Darüber hinaus hat die GPA-djp eine eigene Unilever-Aktionsseite auf iherer Homepage eingerichtet wo laufend von den Aktivitäten berichtet wird. In einem großen Konferenzzentrum unweit der Unileverzentrale sprachen neben Vertretern der internationalen Gewerkschaften, 6 Kollegen aus den großen Ländern und vor allem der Vorsitzende des Europa-Betriebsrats Günter Baltes (© "... wir sind hier nicht angetreten um gegen unser Unternehmen zu protestieren, sondern wir protestieren gegen des Verhalten unseres Topmanagements ... !)zu den Anwesenden.
Grundtenor aller Redner war: das Unilevermanagement in Rotterdam muss sich endlich bewusst werden, dass seine Mitarbeiter auf Grund ihres Wissens und ihrer Leistung ein wertvolles Kapital darstellen und nicht ausschließlich einen „Kostenfaktor“ sind! Und es auch für den Aktienkurs keinen Sinn macht, fette Gewinne zu verkünden und im gleichen Atemzug die Kündigung von weltweit über 10 % der Beschäftigten auszusprechen. Darüber hinaus kommt das Unternehmen nicht einmal mehr sein primitivsten Informationspflichten gegenüber der Arbeitnehmervertretung nach. Die Medie waren zu dieser Konferenz eingeladen und sind auch zahlreich gekommen. Dazu zwei Beispiele aus Deutschland und Österreich. Darüber hinaus hier ein interssanter Überblick. Die Fabrik in Delft hat aus diesem Anlass eine eigene Homepage eingerichtet, auch die italienischen Arbeitnehmervertreter! Ebenso die interntionalen Gerekschaften EMCEF und EFFAT. Im Anschluss an die Konferenz unternahmen die Anwesenden einen Marsch zur Unternehmenszentrale. 
Dort wurde vor dem Gebäude friedlich, aber lautstark dem Unmut Ausdruck verliehen. Dazu ein kurzes Video, das die Stimmung recht gut wiedergibt!
Das Management hatte nicht die Größe, sich dieser Versammlung zu stellen, sondern empfing nur eine kleine Delegation.
Dieser gegenüber war man zu keinerlei Zugeständnissen bereit, im Gegenteil, man bezeichnete den eingeschlagenen Weg: '...als gut und zielführend und man werde davon nicht abweichen!' Dass dies nicht das letzte Wort sein kann, werden die nächsten Wochen zeigen! Ihr Betriebsrat W.Svab
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